
Wer getraut sich denn, sowas zu sagen? Ich habe heute das erste Mal in meinem Leben eine fremde Waschmaschine bedient. Wenn ich das Waschmittel vor dem Starten der Maschine eingefüllt hätte, wäre das Experiment auf Anhieb gelungen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, sage ich mir. Und um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, erlaube ich mir den Rest des Tages, einfach nur zu lesen. Sowas darf man sich als frischgebackener Rentner doch mal zugestehen.
Ich nehme mental Anlauf für die nächsten Tage, die ereignisreich werden könnten. Also will ich gewappnet sein und mich etwas vorbereiten.
Nachdem ich meinen Hunger am Mittag mit einem Früchte Joghurt abgespiesen habe, werde ich den Abend heute mit einem Oliven Apero beenden. Heute hat die Faulheit gesiegt, und der innere Schweinehund wurde nicht überwunden. Nix mit Kochen, einfach so.
Ich würde ja schon die Sonne geniessen wollen, aber das Wetter wollte heute nicht wie ich. Also habe ich mit meinem Lese Exkurs nichts verpasst. Morgen soll es ja besser werden, sagen die Meteorologen.
Also noch einen Kaffee mit ein bisschen ungesunder Schokolade, und dann einmal mehr ins vorgeheizte Bett im Dachzelt. Ein Amerikaner, den ich mal kennen lernte, sagte dazu: „A moment on the lips, forever on the hips.“ Morgen früh schaue ich besser nicht in den Spiegel. Es könnte ja wahr sein.
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